Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe: Teil 4

Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe: Teil 4

Aspartam

Aspartam

 Aspartam

Von allen Süßstoffen ist der Süßstoff Aspartam bei den Sportlern der unbeliebteste, auch im Internet wird das Aspartam, eigentlich ohne wissenschaftlichen begründeten Grund oder Nachteile, denn der Süßstoff ist trotz mehrfacher Überprüfung wegen verschiedesten Vorwürfen bis heute in der EU und Deutschland zugelassen. Die Vorwürfe gegen den Süßstoff konnten in Studien und korekter wissenschaftlicher Prüfung nie bewiesen werden daher bis heute auch die offizielle Zulassung des Aspartams.

Jedoch kommt von Seiten der Sportler und der Kundschaft immer wieder der Wunsch nach Alternativen denn scheinbar trotz aller Sicherheit scheint das Vertrauen in Aspartam verloren zu sein. Seltsam ist nur –  Kostet die Alternative auch nur wenig mehr, greifen viele wieder zum günstigen Produkt mit der Aspartam Süßung.

Aspartam besteht aus den beiden Eiweißbausteinen Asparaginsäure und Phenylalanin. Die weißen Kristalle des Süßstoffs Aspartam schmecken etwa 200-mal süßer als Haushaltszucker (Saccharose). Der hauptnachteil beim Aspartam für die Lebensmittelindustrie ist die Hitzeunstabilität so verliert Aspartam seine Süßkraft bei großer Hitze, also beim Backen und Kochen und auch noch in in Gegenwart von Säuren. Im menschlichen Organismus wird Aspartam in seine Bestandteile aufgespalten und verwertet. Da Aspartam jedoch wegen seiner starken Süßkraft nur in sehr geringen Mengen eingesetzt wird, leistet es keinen nennenswerten Beitrag zur Gesamtenergieversorgung.
In der Lebensmittelindustrie wird der Süßstoff vor allem in zuckerreduzierten Lebensmitteln einzeln oder in Kombination mit anderen Süßstoffen eingesetzt.

Aspartam wird unter der E Nummer: E951 geführt.

Sind Süßstoffe krebserregend?

Bereits seit einigen Jahren kursieren immer wieder vor allem in verschiedenen Internetforen Kettenbrief-artige Gerüchte, die vor Gesundheitsrisiken durch den Süßstoff Aspartam warnen. Angeblich soll der Süßstoff Aspartam im menschlichen Körper zu giftigen Substanzen abgebaut werden. Ferner wird auch behauptet, Aspartam könne Multiple Sklerose auslösen.

Aspartam stand auch imVerdacht, dass es durch das Abbauprodukt Methanol zu Gehirntumoren führen kann- nicht zuletzt, weil Methanol zu Formaldehyd verstoffwechselt wird. Formaldehyd wiederum steht unter Krebsverdacht. Die Menge Methanol, die durch Aspartam aufgenommen wird, ist jedoch sehr gering.

Die beim Abbau entstehenden geringen Mengen von Methanol sind unbedenklich, damit kommt der menschliche Körper problemlos klar. Auch beim Verzehr von Frucht- oder Gemüsesäften entstehen geringe Mengen Methanol bei der Verstoffwechselung – und oft deutlich mehr als bei vergleichbaren Mengen mit Aspartam gesüßter Produkte. Das soll nicht heißen, dass Methanol völlig harmlos ist, es gilt vielmehr der Satz von Paracelsus: “Die Dosis macht das Gift”.

Durch die zahlreichen Untersuchungen kann ausgeschlossen werden, dass Aspartam tumorauslösend ist. Unter anderem hat die Senatskommission zur Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Lebensmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft Aspartam untersucht und für unbedenklich empfunden.

Zulassung von Süßstoffen

Bevor die Lebensmittelindustrie Süßstoffe in Speisen oder Getränke einsetzt oder als Süßstoffe auf den Markt bringen darf, werden diese in zahlreichen wissenschaftlichen Studien eingehend getestet. Erst nachdem die gesundheitliche Unbedenklichkeit zweifelsfrei feststeht, lassen die Gesetzgeber Süßstoffe als Lebensmittelzusatzstoffe zu. Alle in Deutschland zugelassen Süßstoffe wurden von mehreren Behörden als unbedenklich eingestuft- angefangen beim Bundesministerium für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin über den Wissenschaftlichen Ausschuss für Lebensmittel der EU Kommission bis hin zur Weltgesundheitsorganisation

Die Welle der Ablehnung

Die immer weiter rollende Welle der Ablehnung vor allem in Sportprodukten wird im Internet vor allem in Foren gefördert, in denen oft negatives berichtet wird.

Kaum hat jemand von den angeblichen Nebenwirkungen gelesen stellt er diese an sich fest. Viele Hersteller von Sportnahrung reagieren aber auch solche Kundenmeinungen und streichen Aspartam oder bieten aspartamfreie Alternativen an.

Eine Studie aus dem Jahr 2005 des europäischen Ramazzini Institutes (Bologna,Italien) legt einen solchen Zusammenhang nahe. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsichert (EFSA) prüfte die Studie des Ramazzini Institutes sowie die vor diesem Hintergrund bis dahin vorliegende und eingereichte Fakten. Das Ergebnis: Auf Grund dieser Grundlagen stuft die EFSA den Süßstoff Aspartam weiterhin als unbedenklich ein (EFSA-Q-2005-122).

Das einzige Fazit was man daraus ziehen kann, jeder soll selbst für sich entscheiden ob er diesen Süßstoff Aspartam verzehren möchte und in welcher Menge, über seine gesamte Nahrungsaufnahme. Jeder Hersteller der sich am Kunden orientiert wird eine Aspartamalternative bereithalten, so auch wir bei der allfitnessfactory.de GmbH. Keiner der kein Aspartam essen will wird dazu gezwungen!

Quelle:  www.zusatzstoffe-online.de.

Hier gehts zum Teil 1 der Serie, Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Hier gehts zum Teil 2 der Serie, Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Hier gehts zum Teil 3 der Serie, Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

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