Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe: Teil 3

Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe: Teil 3

Fructose und Saccharose

Fructose und Saccharose

Saccharose und Fructose

Saccharose

Saccharose ist der chemische Name für Zucker oder Haushaltszucker. Ich und auch viele Experte sind der Meinung das Zucker rein gar nichts in Sportnahrungsprodukten zu suchen hat. Wenn auch viele Jahre lang ein sehr bekannter Weight Gainer der Crash Weight Gain Formula #7, vor allem Zucker enthielt. Das hatte nach dem Krieg mit seiner Untrernährung, und auch in der 60er und 70er Jahren bestimmt noch seine Berrechtigung, denn Zucker löst eine Insulinreaktion aus, der Insulinspiegel fällt schnell und das Gehirn signalisiert wieder “Hunger”. Also damals gar nicht schlecht für ein Produkt mit dem man zunehmen wollte. Aber heute will mann nicht nur Masse aus Fett zunehmen sondern die begehrte Lean Body Mass, die vor allem aus Muskeln besteht und daher ist ein Weight Gainer aus Haushaltszucker absolut fehl am Platz.

Was beleibt ist rein die Erkenntnis das Produkte aus Zucker und sei es nur der Mineraldrink, sehr natürlich schmecken in der Süße. eine Süße die der Mensch gewohnt ist und mag. Leider halt nichts für Sportprodukte. Daher hat man schon früh nach Alternativen und Ersatzstoffen gesucht und geforscht, welche dem Zucker nahe kommen aber dessen Nachteile nicht mit sich bringen.

 

Fructose (auch Fruchtzucker genannt)

Fructose (umgangssprachlich Fruchtzucker, oft auch Fruktose, von lateinisch fructus ‚Frucht‘, veraltet Lävulose) ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung. Fructosen gehören als Monosaccharide (Einfachzucker) zu den Kohlenhydraten.

Fructose kommt in der Natur vor allem in Früchten wie Kernobst (Äpfel und Birnen, Beeren (beispielsweise Weintrauben), sowie in manchen exotischen Früchten (Granatapfel und Kaki) sowie im Honig vor.

Fructose ist eine farb- und geruchlose, leicht wasserlösliche, sehr süß schmeckende Verbindung, die prismen- oder nadelförmige, stark hygroskopische Kristalle bildet.
Da Fructose gegenüber Haushaltzucker eine etwa 20 % höhere Süßkraft besitzt, vor allem aber wegen der insulinunabhängigen Verarbeitung im Körper wurde die Fructose oft und lange Zeit in Sportnahrungsprodukten eingesetzt.
Erst die Entwicklung morderner, sehr neutral schmeckender Süßstoffe mit hoher Effizienz, sowie der immer weiter steigende Preis der Fuctose haben diese aus dem Markt und den Produkten gedrängt.

Im Darm wird Fructose von Menschen gut, aber vor allem langsamer als Glucose, resorbiert. Dies liegt am passiven Transport durch spezielle Proteine, zum einen durch das so genannte GLUT5,
das der Fructose Zutritt zu den Darmzellen (Enterocyten) gewährt und zum anderen durch GLUT2,das der Fructose erlaubt, von den Darmzellen ins Blut zu gelangen.

Lange Zeit wurde Fruchtzucker zum Süßen diätetischer Lebensmittel empfohlen. Bezogen auf Saccharose (also Haushaltszucker) hat eine 10-prozentige D-Fructoselösung eine Süßkraft von 114 Prozent. Der Blutzucker steigt bei Zufuhr von Fruchtzucker deutlich langsamer an als bei Zufuhr der in der Küche sonst verwendeten Saccharose; der glykämische Index liegt mit 20 auf einem recht niedrigen Niveau.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kam jedoch bei der Auswertung vorliegender Studien zum Schluss, dass die weitere Verwendung von Fruktose als Zuckeraustauschstoff in industriell gefertigten Lebensmitteln als Bestandteil sogenannter Diabetiker-Lebensmittel anstelle von handelsüblicher Saccharose aus ernährungsmedizinischer Sicht nicht sinnvoll ist, da sich eine erhöhte Fruktoseaufnahme
ungünstig auf den Stoffwechsel auswirkt und zudem ein Übermaß an Fruktose in der Ernährung die Entwicklung von Adipositas sowie des metabolischen Syndroms begünstigt.   (Quelle: Wikipedia)

Nach 30 Jahren gestrichen §12 DiätV für Diabetiker

Streichung von Diabetikerlebensmitteln in der Diätverordnung

Ernährungsexperten und Mediziner halten speziell für Diabetiker angepriesene Kekse, Brotaufstriche, Fertiggerichte oder Schokolade schon seit längerem für überflüssig. Die Regelungen etwa zur Kennzeichnung dieser Produkte, die ganze Regale in Supermärkten oder Reformhäusern füllen. Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand benötigen Personen mit Diabetes mellitus keine speziellen diätetischen Lebensmittel mehr, da für sie inzwischen die gleichen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung gelten wie für die Allgemeinbevölkerung. Im Vorfeld wurde von wissenschaftlichen Fachgesellschaften und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlen, das derzeit noch geltende Recht zu ändern. Mit dem Ziel, die Diätverordnung dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand anzupassen, sollen die spezifischen Anforderungen an diätetische Lebensmittel für Diabetiker nun aufgehoben werden. Das wurde jetzt vom Gesetzgeber umgesetzt und der §12 der DiätV für Diabetikerprodukte nach über 30 Jahren gestrichen. Die Verordnung über diätetische Lebensmittel (Diätverordnung) enthält spezifische Anforderungen an diätetische Lebensmittel für Diabetiker. §12 Diätverordnung legt beispielsweise Vorgaben für die Verwendung bestimmter Zuckeraustauschstoffe und Süßungsmittel in Diabetiker-Lebensmitteln, ihren Gehalt an Fett oder Alkohol, den Brennwert von Brot für Diabetiker, den Kohlenhydratanteil in Diabetiker-Bier sowie die Zusammensetzung von Mahlzeiten für Diabetiker fest. Diese Regelungen sind aus Sicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Da sie auf mittlerweile veralteten Ernährungsempfehlungen für Diabetiker beruhen, sind sie ersatzlos zu streichen. Die Diätverordnung wird nunmehr mit der 16. Änderungsverordnung dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand angepasst Die Verordnung sieht Übergangsfristen vor, um den betroffenen Unternehmen die notwendigen Umstellungen im Bereich der Kennzeichnung und Zusammensetzung der Produkte zu ermöglichen. Daher werden die betroffenen Produkte mit Fructose noch einige Zeit in Supermärkten im Handel sein. (Quelle: MetabolicNutrition.de)

Hier gehts zum Teil 1 der Serie, Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Hier gehts zum Teil 2 der Serie, Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

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